Barmbek: Räuberduo am NPD-Infostand gestellt!
Besonders dreist gingen zwei Räuberinnen an einem NPD-Infotisch am 15.08. in Barmbek vor. Als Interessentinnen getarnt traten sie an den Informationsstand, um dann blitzschnell bündelweise Informationsmaterial zusammenzuraffen. Sie ignorierten dabei die Aufforderung des Standbetreibers, das Material am Tisch zu lassen, und festgehaltenes Material rissen sie mit Gewalt an sich. Auf der Flucht mit ihrer Beute wurden sie jedoch von couragierten NPD-Sympathisanten gestellt. Dabei wehrten sich die Räuberinnen so heftig, daß mehrere Personen, darunter auch sie selber, zu Boden gingen. Ein Teil der Beute kam bei dem Gerangel zu Schaden. Erst als die Polizei eingriff, beruhigte sich die Situation. Doch selbst als die Polizei die Lage kontrollierte, versuchte eine der Räuberinnen auf dem Boden liegendes Material wieder aufzunehmen. Dies gelang ihr zunächst, doch das Material wurde ihr dann von einem NPD-Aktivisten abgenommen. Unverständlicherweise wurde in dieser Situation ein NPD-Sympathisant, der dazu beigetragen hat, einen Raub zu verhindern, festgenommen. Geradezu absurd in diesem Zusammenhang ist, daß die Lügengeschichte der Räuberinnen, sie seien als Interessentinnen zum NPD-Stand gekommen und dann grundlos verprügelt worden, von einigen unseriösen Medien wie der Hamburger Morgenpost oder von RTL übernommen wurde. Mit welcher Motivation sollte eine sich auch noch im Wahlkampf befindliche Partei ihre Interessenten am Informationsstand verprügeln? Bereits zuvor ist bei diesem Stand ein NPD-Aktivist an der Lippe verletzt worden und mußte sich am selben Tag noch in ärztliche Behandlung begeben, als ein Gegendemonstrant den NPD-Stand mit einem Wassereimer angegriffen hat. Das Wasser beschädigte nicht nur Informationsmaterial, sondern der Eimer traf auch einen Aktivisten im Gesicht. Zudem wurde ein NPD-Sympathisant durch einen mehr als faustgroßen von Linksradikalen geworfenen Stein verletzt. An einem anderen Informationsstand hatte eine ganze Räuberbande mehr Erfolg: Ein einzelner NPD-Aktivist wurde in Wandsbek von etwa 10 Linksextremisten mit Reizstoff verletzt, um ihm anschließend sein Fahrrad zu rauben. Dabei wurden auch Unbeteiligte verletzt, so daß mehrere Rettungswagen zur Erstversorgung anrücken mußten. Obwohl einer der Täter, noch mit dem eingesetzten Reizstoff an der Kleidung, von der Polizei in Tatortnähe gestellt wurde, gab es hierbei keine Festnahmen, entsprechend der Vorgaben des CDU-Grüne-Senates, gegenüber Linksradikalen eine „hohe Eingreifschwelle“ zu setzen, und deren Taten zu bagatellisieren.
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