Bauwagenbewohner ärgern die Stadt


Die alternativ-linken Bauwagenbewohner der Gruppe Zomia (sechs Bauwagen mit 15 Bewohnern) tanzen der Stadt mal wieder auf der Nase herum. Sie sollen bis Mitte September fest erklären, Wilhelmsburg zu verlassen, sonst drohe ihnen die Räumung. Ob die Stadt, und damit der SPD Senat, aber zu diesem Schritt wirklich entschlossen ist, muß bezweifelt werden.

Hamburgs Behörden haben der Bauwagengruppe Zomia aus Wilhelmsburg vier Ausweichquartiere im Hamburger Stadtgebiet angeboten. Alle Angebote wurden von den „Vertretern“ der Bauwagen-Zunft aber abgelehnt und man fordert, am Ernst-August-Kanal zu bleiben. Das schließt der zuständige Bezirk Mitte aber aus.

Ausgesprochen ruhig und in angenehmer Atmosphäre hätten die drei Aktivisten und deren Anwalt mit den Bezirksamtsleitern von Eimsbüttel und Wandsbek in der Stadtentwicklungsbehörde verhandelt, sagte Behördensprecher Frank Krippner. Die Bauwagenbewohner hätten dabei Kriterien für eine Ausweichfläche genannt. Sie sollte Stromanschluß haben und nahe an Bus- oder Bahnstationen liegen. Dinge, die sich jeder Hamburger Wohnungssuchende wünscht, nur nicht immer zu haben und schon gar nicht zu bezahlen sind.

Zwei der vorgeschlagenen Ausweichplätze sollen im idyllischen Stadtteil Bergstedt liegen. Die Bewohner dort sollen schon ganz freudig darauf gewesen sein, in ihrer Nachbarschaft ein alternatives Wohnprojekt wie diese Bauwagenbewohner zu beherbergen. Aber leider wollen diese Linksalterativen in Wilhelmsburg bleiben. Dafür haben sie auch Rückendeckung in allen Fraktionen. Selbst die Hamburger CDU hat vor wenigen Monaten ihr Herz für Bauwagenbewohner entdeckt. Sollte es tatsächlich zu einer Räumung kommen, wird es in der Stadt wieder schwere Krawalle geben. Deshalb wird es auch keine Räumung geben, und man wird alles dafür tun, damit diese linksautonome Klientel befriedigt wird.





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