Bezirksamt Hamburg-Nord beschert der NPD hohe Aufmerksamkeit
Die Bezirksversammlung von Hamburg-Nord mag, so scheint es,  keine Demokratie. Daher hat sie mit einer juristischen Spitzfindigkeit das Bezirksamt angewiesen, Infotische der NPD nicht mehr zu genehmigen. Mittelfristig werden die Gerichte den Bezirk zwingen, alle Parteien gleich zu behandeln, doch vorerst ist die demokratische Gleichbehandlung aller Parteien in Hamburg-Nord abgeschafft; und zwar zum Teil  im Sinne des NPD-Landesverbandes Hamburg. Denn anstatt eines Informationstisches in Barmbek fand am 27.2. eine stationäre Kundgebung in Winterhude statt. Eine Kundgebung, die der NPD deutlich mehr Aufmerksamkeit bescherte als mit einem Infotisch hätte erreicht werden können. Unterstützt wurde die Kundgebung auch von Anhängern von mit der NPD in Konkurrenz stehenden Gruppierungen, da staatliche Angriffe Solidarisierungseffekte innerhalb der nationalen Opposition provozieren.
Kurz vor 11 Uhr kamen knapp 40 Kundgebungsteilnehmer aus NPD, JN, DVU, sowie parteifreien Zusammenhängen mit Fahnen und Transparenten am belebten Winterhuder Markt zusammen.
Dazu gesellten sich mehrere Hundertschaften Polizei. Von Meinungsgegnern war während der gesamten Kundgebung so gut wie nichts zu sehen oder zu hören. Der Publikumsverkehr war durchgehend gewährleistet, die Passanten wurden aus der Kundgebung heraus mit politischem Informationsmaterial versorgt.
Eröffnet wurde die Kundgebung durch den langjährigen nationalen Aktivisten Christian Worch. In einleitenden Worten wurde der Bevölkerung erklärt, wieso der Bezirk Hamburg-Nord in den Genuß einer öffentlichen Kundgebung kommt. Anschließend übernahm Jens Lüdtke, stellvertretender NPD-Landesvorsitzender von Schleswig-Holstein,  das Wort. Er geißelte das undemokratische Verhalten des Bezirksamtes auch anhand von Beispielen aus der internationalen Tagespolitik. Während beispielsweise der US-Vasall Karsai aus Afghanistan als demokratisch gewählt gilt, obwohl seine Wahl im vom Krieg zerrütteten Afghanistan unter abenteuerlichsten Umständen mit Ergebnissen von bis zu 300% in einigen Wahllokalen zustande gekommen ist, wird der mit großer Mehrheit gewählte iranische Präsident als Diktator bezeichnet. Unter diesen Vorzeichen ist dann auch verständlich, daß es in Deutschland möglich ist, daß die Parteien einer Bezirksversammlung einer konkurrierenden Partei versuchen zu untersagen, sich im Bezirk öffentlich zu betätigen. Als letzter Redner sprach das Parteivorstandsmitglied der NPD Thomas Wulff. Er beleuchtete die politischen Hintergründe, wieso die Versagerfraktionen der Bezirksversammlung Hamburg-Nord versuchen, die NPD im Bezirk mundtot zu machen. Es kann auch nicht im Interesse der antideutschen Parteien der Bezirksversammlung sein, daß alternative Lösungsansätze öffentlich artikuliert werden. Zu deutlich würde dann die gegen unser Volk gerichtete Politik dieser Parteien werden!
Nach diesen aufschlußreichen Reden wurde die störungsfreie Kundgebung durch Christian Worch beendet. Die Aufmerksamkeit, die erreicht wurde, überstieg die Möglichkeiten eines Informationsstandes bei weitem. Der Aufwand, den die Polizei damit hatte auch. Der Dank hierfür – im positiven wie im negativen Sinne –  gilt der Bezirksversammlung Hamburg-Nord. Der NPD-Landesverband Hamburg freut sich auf baldige Wiederholung!
Kundgebung in Berlin
3.Oktober 1990 – Vom Regen in die Traufe!
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