Bischöfin Jepsen zurückgetreten – Gott sei Dank!


Seit einigen Monaten hat man das Gefühl, die Repräsentanten der BRD verlassen scharenweise das sinkende Schiff. Nachdem die Politiker Koch und der Bundespräsident Köhler das Handtuch geworfen haben und vor einigen Monaten die Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche, Frau Käßmann, nach einer Trunkenfahrt nicht mehr wollte, hat nun auch Frau Jepsen keine Lust mehr.

Jepsen war im April 1992 zur Bischöfin in Hamburg und damit zur ersten evangelisch-lutherischen Bischöfin der Welt gewählt worden. In den vergangen Tagen war sie im Zusammenhang mit Mißbrauchsvorwürfen gegen einen Pastor in Ahrensburg immer stärker in die Kritik geraten.

Daß in unseren Kirchen etwas nicht mehr stimmt, kann man fast täglich in den Zeitungen lesen. Und daß die Mitglieder den Kirchen massenhaft den Rücken kehren, sollte auch nicht weiter verwundern. Personen wie die Jepsen haben eine erhebliche Mitschuld daran. Ihre liberalen und feministischen Positionen haben viele Mitglieder als Austrittsgrund genannt. Im Streit um den Abtreibungs-Paragraphen 218 stellt sie das Entscheidungsrecht der Frau über das Leben des Kindes. Genauso ihre Haltung zur Homosexualität: Begeistert trat sie für die „Hamburger Ehe“ ein. „Homosexualität ist weder sündhaft noch krankhaft“, und sie findet es gut, daß erstmals in Deutschland Homos ihre „Lebensgemeinschaft“ offiziell besiegeln lassen können. Bei solchen Repräsentanten ist es nicht verwunderlich, daß es täglich weiter in diesem Land Berg ab geht.

Wir freuen uns, daß Frau Jepsen geht, viele weitere sollten ihrem Schritt folgen. Uns fallen eine Menge Namen dazu ein.





Tag der deutschen Arbeit 2012



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