Der Ole geht
“Wech is er”, sagen die Hamburger, und keiner weint ihm nach, nicht eine Träne. Und das ist gut so. Inländerfeindlichkeit und Schuldenmacherei, trotz des Verscherbelns des Tafelsilbers, haben Spuren hinterlassen. Mehrere seiner Senatoren haben bereits vor Monaten kapituliert oder stehen kurz vor ihrer Abberufung. HSH-Nordbank und die mit Recht umstrittene Schulreform sind weitere Sargnägel seiner politischen Laufbahn. Nicht vergessen darf man die Elbphilharmonie.
Viel Harmonie gibt es dort bekanntlich schon lange nicht mehr, sie ist ein Faß ohne Boden. Auch das führt dazu, daß Ole jetzt mit Pauken und Trompeten die politische Bühne verläßt. Die CDU-Umfragen zeigen: Sie ist am Boden. Ole hat es vergeigt; da hilft kein Trommeln mehr!
Und der Neue? – Er wird dieselben Töne spielen, die Musik wird sich nicht ändern; die Darsteller sind austauschbar.
Nötig ist ein ganz neues politisches Konzert, in dem die Sorgen um das Wohl der deutschen Hamburger die erste Geige spielen. Dafür hau`n wir auf die Pauke.
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