Der Zaun ist weg – aber ist das auch gut so?


Die Hamburger Medienwelt, Interessensverbände, die Kirchen und natürlich auch der linke Rand Hamburgs liefen seit dem Bau eines 18.000 € teuren Zauns unter der Kersten-Miles-Brücke in der Helgoländer Allee in St. Pauli Sturm gegen den zuständigen Bezirksamtsleiter Markus Schreiber. Nach teilweise schlimmen Zuständen im Umfeld der Brücke und schweren Gewalttaten im vergangenen Jahr sollte der Zaun Obdachlose vom Hausen unter der Brücke abhalten. Nun ist es ein unhaltbarer Zustand, daß in einer deutschen Stadt Menschen kein festes Dach über dem Kopf haben, und es muß alles dafür getan werden, diesen Zustand zu ändern. Doch Ziel dabei muß es sein, daß dieses feste Dach keine Brücke, sondern das eines ordentlichen Wohnhauses ist. Aber eingangs genannte Kreise scheinen es vorzuziehen, das Leben auf der Straße zu zementieren und dazu auch den freien Zugang unter die Brücke durchzusetzen. Und so kam es, wie es kommen mußte, wenn der linke Konsens in Hamburg lospoltert: Der Zaun ist wieder weg, und die für den Auf- und Abbau sowie die wegen linker Randale für Reparaturen aufgewendeten Steuergelder auch. Zuletzt haben Punker aus ganz Osteuropa wegen der für Obdachlosen dort vergleichsweise attraktiven Bedingungen den angrenzenden Elbpark bevölkert. Denn die Freizügigkeit innerhalb der EU gilt nicht nur für Lohndrücker, sondern ebenso für Kriminelle und Asoziale. Und auch das kann nicht im Sinn der Hamburger Obdachlosen sein. Doch die Posse um den Zaun zeigt einmal wieder, für wen in Hamburg Politik gemacht wird: Nicht für die Stützen der Gesellschaft, wie Familien und Werktätige, oder für die Rentner, die für den noch bescheiden vorhandenen Wohlstand in der Stadt durch ihr Lebenswerk gesorgt haben, sondern für Randgruppen aller Art. Wobei mit dem Schlafplatz unter der Brücke sicher nicht dem Obdachlosen  gedient ist. Daß es Hamburgern aus geordneten Verhältnissen kaum zuzumuten ist, sich in der Hamburger Innenstand durch den Gestank von Alkohol, Kot, Urin und Erbrochenem zu quälen, spielte in der Diskussion um den Zaun unter der Kersten-Miles-Brücke hingegen keine Rolle. Vielmehr ging es um die Absicht einer Randgruppe, sich öffentlichen Raum für ihre sicherlich bedauernswerten Lebensumstände anzueignen. Die NPD Hamburg fordert Obdach für die Obdachlosen, aber auch eine Politik, die sich nicht an Randgruppen orientiert, sondern an den schaffenden Deutschen unserer Stadt!





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