Deutsche nur noch zweite Wahl
Auf dem Elbcampus der Handwerkskammer Hamburg fand am 28. Oktober 2011 von 10.00 bis 20.00 Uhr bereits zum vierten Mal die Messe Job-Kontakt statt. Die Messe richtet sich vor allem an “Arbeitssuchende mit Migrationshintergrund”, wie es so schön heute immer bezeichnet wird. Hier können und sollen sie Kontakte zu Hamburger Unternehmen knüpfen. Auch die hamburgische Verwaltung will es sich nicht nehmen lassen, hier für Ausbildungs– und Arbeitslätze zu werben, die dann an Migranten vergeben werden sollen.
In der Werbung für diese Veranstaltung wird Klartext gesprochen:
„Beschäftigte mit Migrationshintergrund sind ein Magnet für Kunden mit Migrationshintergrund. Etwa jeder vierte Hamburger hat aktuell einen Zuwanderungshintergrund. Tendenz steigend.“
„Immer mehr Unternehmer erkennen, dass Menschen mit Migrationshintergrund ein Gewinn im Betrieb sind, um neue Märkte zu erschließen und dem globalen Zeitgeist gerecht zu werden.“
Und weiter ist dort zu lesen:
„ Unter den Migrantinnen und Migranten sind viele kompetente und hoch motivierte Fachkräfte aus unterschiedlichen Branchen.“
Das mag für den Einzelfall gelten, aber für die Masse der Ausländer mit Sicherheit nicht.
Für deutsche Jugendliche und Arbeitslose wird es wohl solche „Job-Kontakte“ nicht geben. Sie sind bereits jetzt, und werden es auch bleiben, wenn sich politische nichts ändert – zweite Wahl.
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