Die Deutsche Postbank und ihre Kundenmaxime


Jedem sind sie bekannt, die Werbefilmchen im Fernsehen, ob inmitten eines Films oder während einer Sportveranstaltung, wie etwa bei der motorisierten Formel 1, die sich eines millionenfachen Publikums, aber auch eines ebensolchen Umsatzes erfreut.

Die Deutsche Post, aber auch die Deutsche Postbank AG, sind stets bemüht, ein solides Image zu pflegen, welches doch in der Wirklichkeit schon längst ramponiert ist. Das einfache Volk, nämlich die Angestellten, wissen nicht erst seit heute, was es bedeutet, wegrationalisiert zu werden, um der Konzernspitze ein immer pralleres Säckel voll Geld zu ermöglichen.

Diesen Kreislauf der maßlosen Finanzgier bekommen neben den Postzustellern aber vor allem auch die treuen Kunden zu spüren, welche der Deutschen Post erst zu dem Ruhm verholfen haben, welcher unlängst instabiler als eine 55 Cent Briefmarke geworden ist.

Jüngstes Beispiel des Einsparungswahns sind nicht etwa die „modernen-mobilen Paketstationen“, an denen man ohne Personal Pakete abholen bzw. versenden kann, sondern ganz schlichte Arbeitsplatztilgungen, die den Kunden mal wieder im Regen stehen lassen.

In einem von der Postbank versendeten Schreiben an seine Kunden handelt es sich speziell um die Filiale Kaltenkirchener Str. 1-3, welche dem Bezirk Altona angehört. Nun wird in diesem Schreiben erklärt, daß bei einer zu geringen Nachfrage nach Bankdienstleistungen diese nicht mehr vor Ort angeboten werden könnten, man alternativ aber ja in die einige Kilometer entfernte Filiale Heußweg 41 in Eimsbüttel ausweichen könnte!

Da stellt sich doch die Frage, wie es mit jenen Menschen aussieht, die entweder aufgrund ihres stolzen Alters oder auch durch fehlende Motorisierung nicht in der Lage sind, mal eben notwendige Bankgeschäfte zu erledigen?

In dem Schreiben heißt es weiter: „Natürlich haben Sie weiterhin bequeme Möglichkeiten, Ihre Geldgeschäfte zu erledigen“. Hört, hört, dem Kunden wird augenscheinlich eine gemütliche Stadtreise zur nächsten Postbankfiliale angepriesen. Das angeführte Beispiel steht abermals exemplarisch für die Zweiklassengesellschaft. Hier sind es die Arbeitnehmer und die Kunden, die es erst ermöglicht haben, ein mächtiges Unternehmen zu erschaffen, dort sind  die maßlosen und profitorientierten Firmen- oder Konzernchefs, die sich den lästigen Staub von der Schulter klopfen.

Auch hier gilt: Die Wirtschaft hat dem Volk zu dienen und nicht andersrum!





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