Die lange Traditionslinie der marxistischen Milieutheorie


Die abenteuerliche These, der Mensch sei zu 100 % ein Produkt der Umwelteinflüsse und damit eine einheitliche Knetmasse, die man so oder so formen kann, wurde von dem Soziologen und Erziehungswissenschaftler David Émile Durkheim, welcher einer Rabbinerfamilie aus Lothringen entstammt, zuerst um 1878 in Paris verbreitet. Dessen berühmtesten Schüler waren Lucien Lévy-Bruhl und Marcel Mauss. In Deutschland wurde diese Irrlehre von Alphons Silbermann und Karl Marx aufgegriffen. Nach letzterem wird dieser Nonsens auch marxistische Milieutheorie genannt. Durch die Kulturevolution um 1968 konnten die Vertreter der Frankfurter Schule, hier seien die Namen Leo Löwenthal, Herbert Marcuse, Jürgen Habermas, Max Horkheimer und Theodor Wiesengrund Adorno genannt, diesen Ungeist in die Gehirne großer Bevölkerungskreise pflanzen. Besonders in der traditionell linksstehenden Lehrerschaft fand dieser Ungeist Anklang. Die humanbiologischen Erkenntnisse der letzten hundert Jahre werden hier komplett ausgeblendet. Der lange Marsch der 68er durch die Institutionen machte natürlich auch nicht vor der Schulbehörde halt. In Umkehr der ehemaligen Radikalenerlasse der 70er Jahre scheint mittlerweile eine linksradikale Gesinnung Grundvoraussetzung für eine Karriere in Hamburger Behörden zu sein. So wurde die Oberaufsicht über die Primarschulen – so wird die marxistische Einheitsschule beschönigend in Hamburg genannt -auf den ehemaligen DKP Kader Hand-Peter de Lorent übertragen. Maßgeblich wird die Einführung der Einheitsschulen von dem CDU-Bürgermeister Ole von Beust vorangetrieben.





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