Die Lügen von Polizei und Hamburger Abendblatt
Das Abendblatt machte am 25.08.2009 mit einer großen Schlagzeile auf: „Politiker entsetzt, unfaßbar, daß dies in unserer Stadt möglich ist“ und riesig darunter „Hamburg: NPD-Anhänger schlagen schwarzen Familienvater nieder“.
Nachdem sie dem Schwarzen, der angeblich Brötchen holen wollte, einen Prospekt in die Hand gedrückt hätten, habe es einen Wortwechsel gegeben, woraufhin einer ihn an die Schaufensterscheibe gedrückt und mehrfach mit Fäusten auf ihn eingeschlagen habe. Ein anderer Täter habe ihm Pfefferspray in die Augen gesprüht. „Augenzeugen riefen die Polizei“. Nach einer „Fahndung“ seien die Verdächtigen gefaßt worden.
Der SPD-Innenexperte habe erklärt, es solle schnell zu einer Verurteilung kommen. Der CDU-Innenexperte habe erklärt, es sei in den vergangenen Tagen „schon häufiger zu Übergriffen an NPD-Infoständen gekommen – und auch von Seiten der NPD–Wahlkämpfer“. „Sollte sich dieser Eindruck bewahrheiten, müssen wir überlegen, hier früher einzuschreiten“. Der Verfassungsschutz habe eine Zunahme rechtsextremer Gewalttaten festgestellt. Die mutmaßlichen Täter seien als gewaltbereit bekannt.
Das Abendblatt rief mich zu diesem Vorfall an, der mir allerdings unbekannt war, da mir Berichte darüber nicht vorlagen. Ich habe allerdings dazu erklärt, mehrfach in den vergangenen Tagen seien Informationsstände der NPD von Linksradikalen angegriffen worden, Material sei geraubt worden, auch in Blankenese, die Täter hätten aber teilweise festgenommen werden können.
Die zwischenzeitlich Nachfrage hatte folgendes ergeben: Die Auseinandersetzung geschah nicht an einem NPD-Infostand, sondern in der Nähe eines Infostandes der „Linken“. Dort verteilten freie Nationalisten nicht etwa NPD-Flugblätter, sondern eigene Flugblätter. Der Neger erregte sich über ein Flugblatt, zerriss es, und griff den Verteiler an, um ihm den Flugblattstapel aus der Hand zu reißen. Als ihm das nicht gelang, verbiss er sich in Ohr und Hals seines Opfers. Daraufhin wurde er geschlagen. Die Polizei wurde von den freien Nationalisten zu Hilfe gerufen.
Die Pressestelle der Polizei verbreitete die Unwahrheit, indem sie verschwieg, daß der Neger sich festgebissen hatte, und der Nationalist erheblich blutete.
Das Abendblatt log, indem der Eindruck erweckt wurde, die gesamte Angelegenheit habe mit einem NPD-Informationsstand der NPD zu tun, und es habe sich um NPD-Kameraden gehandelt.
Es wird einmal mehr deutlich, wie das System mit allen Mitteln versucht, rechts, national, NPD mit „Gewalt“ in einen Zusammenhang zu stellen. Genauso, wie der Raubüberfall an einem Infotisch der NPD eine Woche zuvor durch zwei Frauen von den Medien so dargestellt worden war, als seien interessierte Personen von NPD-Mitgliedern zusammengeschlagen worden, die sich nur hätten informieren wollen, wird auch hier wieder nur gelogen.
Kundgebung in Berlin
3.Oktober 1990 – Vom Regen in die Traufe!
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