Es bleibt spannend


Die Anhörungsfrist für die linken Bauwagenbewohner der Gruppe Zomia ist am 04.10. abgelaufen. Diese Frist hatten die Anhänger der abnormalen Wohnform erhalten, nachdem der Bezirk Mitte den Antrag auf Einrichtung eines Wagenplatzes am Ernst-August-Kanal abgelehnt hatte. Da keine Antwort vorliegt, kann – nein muß – geräumt werden. Allerdings sagte der seit Tagen schwer unter Beschuß der Gutmenschen stehende SPD-Bezirksleiter Schreiber: “Dagegen kann die Bauwagengruppe Rechtsmittel einlegen.”

Die linksautonome Bauwagengruppe hatte das Gelände Ende Dezember vergangenen Jahres in Beschlag genommen. Die SPD im Bezirk hatte sich bereits klar für eine Räumung ausgesprochen. Bezirkschef Schreiber appelliert nun an die Zomia-Leute: “Ich hoffe, daß sich die Bauwagengruppe nun umgehend für eine Alternativfläche entscheidet. So könnte in letzter Minute eine Räumung noch abgewendet werden.“

Das wird aller Wahrscheinlichkeit nicht passieren, ob aber geräumt wird, ist auch zu bezweifeln. Zu sehr stand der Bezirksleiter von Hamburg – Mitte in den letzten Wochen unter Druck, bis er den Anti-Obdachlosen Zaun unter der Kersten-Miles Brücke wieder demontieren ließ. Im Klartext:

Die Bauwagenbewohner werden dem Bezirk und damit der Stadt wohl auch weiterhin auf der Nase herumtanzen.





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