EU fordert von der HSH-Nordbank Arbeitsplatzabbau


Die EU-Kommission zwingt die HSH Nordbank zum Ausgleich milliardenhoher Staatshilfen zu einem radikalen Schrumpfkurs. Die ehemalige Hamburgische Landesbank hatte sich mit riskanten internationalen Kredit- und Wertpapiergeschäften verspekuliert und mußte in der Finanzkrise im Frühjahr 2009 von den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein vor dem Aus bewahrt werden. Sie gehört zu 85% den Ländern, den Rest halten die Sparkassen und der US-Finanzinvestor Flowers.

Es handelte sich hierbei um ein Hilfspaket von 30 Milliarden Euro. 500 Millionen flossen als Kapitalspritze, der Rest setzt sich aus Garantien und Bürgschaften zusammen.

Am 20.09.2011 segnete die EU-Kommission den zwischen den EU-Wettbewerbshütern, Bund sowie den Haupteigentümern Hamburg und Schleswig-Holstein ausgehandelten Sanierungsplan ab. Dieser sieht drastische Maßnahmen vor.

Brüssel und damit die EU fordert von der Bank, daß die Flugzeugfinanzierung ganz aufgeben wird und die Schiffsfinanzierung zurückfahren wird. Die HSH war bisher der größte Kreditgeber weltweit im Schiffbau. Aber die Leidtragenden sind die Angestellten. Es gibt Geld für Arbeitsplatzabbau.

Im Zuge der Schrumpfkur sollen bis zum Jahr 2014 fast ein Drittel der Stellen wegfallen. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten soll von derzeit etwas mehr als 3300 auf 2120 sinken. Seit 2008 hat die HSH bereits mehr als 1000 Arbeitsplätze gestrichen. Mißmanagement und Eurokraten sind dafür verantwortlich.





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