Euer Opfer – unsere Verpflichtung! Heldengedenken des nationalen Widerstandes in Hamburg
Traditionell zum Volkstrauertag findet auch in Hamburg das Heldengedenken statt. Über dreißig Kameradinnen und Kameraden begaben sich am 13.11.2011 zu einem Ehrenmal im nördlichsten Flecken der Hansestadt, um ihre innere Verbundenheit mit den Millionen tapferen Frontkämpfern der Kriege öffentlich zu zeigen.
Während viele Ehrenmale in der Stadt keines Blickes und erst recht keiner Ehrung mehr gewürdigt werden, so fanden sich an dem heute von uns erwählten Ehrenmal erfreulicherweise bereits andere Kränze, die von Volksbewußten aus dem Stadtteil niedergelegt worden waren.
Mit unserem Kranz vorweg und von schwarzen Fahnen flankiert, formierte sich ein Zug, der zu beiden Seiten des Ehrenmals auf dem gepflegten Platz Aufstellung nahm. Kerzen wurden feierlich entzündet und der erste Kamerad begann mit seiner Ansprache. Er sprach über das unsichtbare Band zwischen den Generationen, welches über die Jahrzehnte der Umerziehung, des dekadenten Wohlstandes und der multikulturellen Massenpsychose längst zerrissen sei und daß es unser Auftrag ist, dieses Band wieder herzustellen, aufrecht und stolz auf die ganze Geschichte und Entwicklung unseres Volkes zu blicken und das Erbe, welches wir von früheren Generationen übernommen haben, zu verteidigen und weiterzugeben.
Es folgten weitere Ansprachen sowie Gedichte, die den Sinn und Zweck unseres Gedenkens vertieften und deutlich werden ließen, daß nur die Ehrung der Vergangenheit der Schlüssel zur Gestaltung der Zukunft ist. Gedankt sei an dieser Stelle auch den Segeberger Kameraden für ihren gehaltvollen Beitrag.
Stellvertretend für das Schicksal von Millionen junger Deutscher der letzten Kriegsgeneration wurde aus dem Leben eines namentlich genannten Wehrmachtssoldaten berichtet, der von der Ostfront nicht mehr zurückkehrte.
Nach altem Brauch blieb es nun dem dienstältesten Aktivisten vorbehalten, die Toten des Heeres, der Luftwaffe, der Marine und der Waffen-SS symbolisch wieder zurück in unsere Reihen zu rufen. Nach dem Aufruf jeder Waffengattung ertönte ein kraftvolles „Hier!“ aus allen Kehlen.
Nun wurde der Kranz mit den schwarz-weiß-roten Schleifen niedergelegt und zur Schweigeminute für die Toten unseres Volkes aufgerufen. Anschließend wurde gemeinsam das Lied vom guten Kameraden gesungen und die Kranzniederlegung mit einer persönlichen Ehrenbezeugung in der Gestalt beendet, daß jeder Einzelne vor das Ehrenmal trat und sein Haupt vor den Gefallenen verneigte.
Wer sich heute fragt, warum junge Deutsche so lange nach dem letzten Kriege eine solche Ehrung für vergangene Generationen vornehmen, der sollte sich mal fragen, wo wir heute wohl stünden, wenn nicht frühere Generationen auch in blutigen Kriegen das Lebensrecht unseres Volkes immer wieder erstritten hätten. Und was wir heute wären ohne die Tatkraft früherer Generationen, von deren Errungenschaften wir heute noch zehren.
Und fragt ihr nach dem größten Helden,
der unermeßlich Schweres tat,
von dem noch fernste Zeiten melden;
Das war der Deutsche Frontsoldat.
Vor dem, wie er gekämpft, gerungen
und eine Welt von Feinden zwang,
verblaßt das Lied der Nibelungen
und Tejas letzter Waffengang.
In Regen, Sturm und Todesdrohen,
verhungert, einsam und verlacht,
in Hitze, Grau’n und Flammenlohen,
so hielt er stumm die Deutsche Wacht.
Die halbe Welt hat er durchschritten,
die besten Freunde nahm der Tod,
Unsägliches hat er erlitten -
am Tisch der Seinen saß die Not.
Wohl keiner wird je ganz ermessen,
was er für seine Heimat tat.
Drum nimmer – Deutschland – sei vergessen
der schlichte, graue Frontsoldat.

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