FC St. Pauli zwischen Anspruch und Wirklichkeit


Seit Tagen wird in der Hamburger Presse über die Geschehnisse rund um das Hamburger Fußball Hallenturnier, den sogenannten “Schweinske-Cup”, in und an der Alsterdorfer Sporthalle berichtet.
Hierbei kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fußball -Anhängergruppen. Erst durch massiven Polizeieinsatz konnte wieder Ruhe und Ordnung hergestellt werden.
Anhänger des Hamburger Stadtteilvereins FC St. Pauli sollen bei diesen Krawallen kräftig mitgemischt haben. Damit ist das Ansehen des Vereins, der sich immer als friedfertig, gewaltfrei, kultig und alternativ darstellt, doch wieder einmal stark beschädigt worden. Seit Jahren sind im Umfeld des Vereins linke bis linksradikale Kräfte aktiv. So konnte man  im Polizeibericht nachlesen, daß sich unter den 76 in Gewahrsam oder festgenommen Personen auch bekannte Linksextremisten befanden.
Während einer Pressekonferenz zu den Krawallen sagte der “ Sicherheitsbeauftragte“ des Vereins, Sven Brux, doch tatsächlich: „Wenn einer in unseren Block kommt und Nazi-Sprüche macht, muß ihm klar sein, daß ihm das auch körperlich nicht guttun wird.“ Was Nazi-Sprüche sind, entscheidet natürlich der FC. St. Pauli. Schuld sind wieder einmal die anderen. Wenn es nicht Hansa Rostock ist, dann eben der VFB Lübeck oder der HSV. Ein Verein, der politisiert, indem er Aufkleber rausgibt wie „St.Pauli-Fans gegen Rechts“ provoziert auch.
Als Hamburger Fußballfreund hat man die Möglichkeit, zu einem anderen Verein zu gehen, obwohl es auch dort nicht mehr so ist, wie es früher einmal war.






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