“Kampf gegen rechts – und die drohende Pleite”
So schlagzeilt am 17. August das “Hamburger Abendblatt”. Es geht um die von Jörg Menge ins Leben gerufene Aktion “Laut gegen Nazis”, der in Kürze das Geld ausgehen wird, wenn nicht bald Spenden eingehen. Bis Oktober reicht es. “Wenn bis dahin nichts reinkommt, müssen wir aufgeben”, jammert Menge. Nun, während die als “Nazis” beschimpften Nationalisten ehrenamtlich wirken, niemand in Hamburg erhält auch nur einen Cent, ist es mit dem Idealismus der selbsternannten Antifaschisten noch nie weit her gewesen. Wenn einmal die Staatsknete nicht im gewünschten Ausmaß rüberkommt oder sich gleichgeschaltete Verlage oder andere politisch korrekte Gruppen oder Individuen mit Spenden etwas zurückhalten, wird gleich laut gejault. Zu anständiger Arbeit ist man sich vermutlich zu schade, und mit Hartz IV, eingeführt mit der “Arbeiterpartei” SPD, will man sich auch nicht anfreunden. Aber, Herr Menge, wir können Sie trösten, Sie müssen nicht weinen. Wenn selbst das Abendblatt eine Bankverbindung zu einem Spendenaufruf zu Ihren Gunsten veröffentlicht, wenn ganze Bands und auch Schauspieler diesen Aufruf unterstützen und die Schirmherrschaft zu einem Solidaritätskonzert von einem Hamburger Senator übernommen wird, wird die Knete schon reichen. Wir sind da recht sicher. Und Sie können sicher sein, ob es Sie und Ihren Verein gibt oder nicht, daß wir weiterhin für das Lebensrecht und die Freiheit unseres Volkes streiten werden.
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