NPD Hamburg fordert den sofortigen Beginn der Elbvertiefung
Der Hamburger Hafen sichert in der Metropolregion Hamburg 168.000 Arbeitsplätze, davon 109.100 im Containerumschlag. Der Containerumschlag ist maßgeblich von der Einbindung Hamburgs in den Überseecontainertransport abhängig. Die Containerschiffe der neuesten Generation können bis zu 14.500 Container aufnehmen und haben einen Tiefgang, der eine Elbvertiefung auf 14,50 m erfordert. Bereits heute laufen manche Containerschiffe der COSCO(China) mit lediglich 6.800 Containern am Bord ein, obgleich sie ungefähr das Doppelte an Ladekapazität haben. Deshalb hat der chinesische Staat schon angemahnt, die Elbe zu vertiefen, andernfalls wolle man Danzig (zur Zeit unter polnischer Verwaltung) als Europaanlaufhafen für ihre Überseetransporte nutzen. Der Hafen erwirtschaftet eine Bruttowertschöpfung von 13,1 Milliarden Euro im Jahr, davon 11,5 Milliarden Euro in Hamburg. Dies entspricht etwa 14 % der gesamten Wirtschaftsleistung Hamburgs. An Steuereinnahmen hat der Hafen im Jahr 2005 848 Millionen Euro generiert. Wer also Hand an den Hafen legt, legt Hand an den Wohlstand Hamburgs. Dazu gehört auch, diesen durch geeignete Infrastrukturmaßnahmen international konkurrenzfähig zu halten und so in zumindest einem Teilbereich mal nicht der Verlierer in der Globalisierung zu sein. Auch ökologisch ist eine Elbvertiefung sinnvoll, da ein Containerschiff mit 9.000 TEU (also 9.000 zwanzig Fuß lange Container) 160 Güterzüge oder eben 9.000 LKWs ersetzt und so Verkehrswege entlastet und Energie wie Strom oder Diesel einspart. Allein daran erkennt man die Engstirnigkeit der Grünen, die in ihrer Antihaltung nichts konsequent zu Ende denken können und aufgrund ihrer Industriefeindlichkeit aus Deutschland anscheinend ein Land der Sozialarbeiter und Verwaltungsangestellten machen wollen. Eine weitere Partei, die sich gegen die Elbvertiefung ausspricht, ist die Linkspartei. Bei einem rot-rot-grünen oder auch nur rot-grünen Bündnis in Hamburg droht der Wegfall von mehreren 10.000 Arbeitsplätzen.
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