Offener Brief an das Lise-Meitner-Gymnasium in Osdorf
Offener Brief des NPD-Landesverbandes Hamburg an das Lise-Meitner-Gymnasium Hamburg, anläßlich einer Schulveranstaltung mit der Kommunistin Esther Bejarano am 15.4.2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihrem Terminkalender entnehmen wir, daß Sie Frau Bejarano als Zeitzeugin zu einem Vortrag eingeladen haben.
Frau Bejarano hat möglicherweise Schlimmes in Auschwitz durchgemacht, und sie hat sich auch um die Pflege jiddischen Liedguts verdient gemacht.
Aber muß man denn als Regierungsgegner oder Verfolgten im 3. Reich unbedingt eine Kommunistin einladen? Welches Vorbild ist denn das für die Jugend, die zur Demokratie erzogen werden soll? Und welche Aussagekraft hat es denn, wenn ein Kommunist etwas sagt? Wäre es nicht viel beeindruckender, wenn man sagen könnte, selbst ZDF-Moderator Löwenthal hat gesagt, oder selbst Vertriebenenfunktionär Hupka hat gesagt…
Muß man überhaupt immer nur die eine Seite hören oder könnte man auch mal einen Zeitzeugen einladen, der die Hamburger Bombennächte mitgemacht hat? Um es ganz objektiv zu gestalten: Vielleicht kann man jemanden finden, der/die als Jude/Jüdin nicht interniert war und dann den Bombenholocaust miterlebt hat? Oder Juden, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland auswanderten und dann im Ausland als Deutsche verfolgt wurden? Es wäre interessant, solche Leute zu hören, die der Paradoxie der doppelten Verfolgung ausgesetzt waren.
Nun zur Person der Esther Bejarano und ihrer Antifa-Organisation VVN/BdA:
Frau Bejarano ist Ehrenvorsitzende des VVN/BdA.
Auf der Netzseite „Bund Widerstand & Verfolgung Bayern e.V.“, der nun ganz und gar nicht im Verdacht steht, irgendwie rechtslastig zu sein, kann man über die VVN folgendes erfahren:
Die VVN wurde 1947 mit dem Ziel der Rache gemäß dem Schwur von Buchenwald gegründet. Racheobjekt sind offenbar alle Deutschen, auch die nach 1945 geborenen, denn die VVN ist ja auch heute noch sehr aktiv, obwohl die persönlich Schuldigen gar nicht mehr leben.
Es war von Anfang an eine kommunistische Tarnorganisation, so daß selbst Leute wie Heinz Galinski und Eugen Kogon frühzeitig wieder austraten. 1948 kam es zu einem Unvereinbarkeitsbeschluß mit der SPD, und in den 50er Jahren gab es zwei Versuche, die VVN zu verbieten. In einigen Bundesländern, so auch in Hamburg, war sie sogar verboten.
1989 stellte sich heraus, daß die VVN bis dahin von der DDR und der Stasi finanziert und gesteuert worden war. Bis heute bestehen enge Verflechtungen mit der Linkspartei und der DKP.
Ihr Vorsitzender Heinrich Fink saß nicht nur für die PDS im Bundestag, sondern hatte sich auch als IM “Heiner” für die Stasi-Hauptabteilung XX/4 betätigt.
Wegen ihrer linksextremistischen Aktivitäten wurde die VVN/BdA bis 2005 im Verfassungsschutzbericht aufgeführt. Auch der damalige Bundesinnenminister Schily – selbst mit linksextremistischer Vergangenheit und glühender Verfechter eines NPD-Verbots – sah keine Veranlassung, dies zu ändern.
Erst nach der Bundestagswahl 2005 und mit wachsendem Einfluß der Linkspartei verschwanden VVN und Linkspartei aus den Verfassungsschutzberichten. Daß dies aber nicht auf eine inhaltliche Veränderung der VVN zurückzuführen ist, zeigt ein Zitat ihres Vorsitzenden Fink aus dem Jahre 2006, das jegliche Distanzierung von linksextremistischer Gewalt vermissen läßt:
“Ich will aber sehr deutlich betonen, daß mir eine Reihe von Mitgliedern unseres Verbandes bekannt sind, die sehr intensiv mit jungen autonomen Antifaschisten zusammenarbeiten. (…) Den autonomen Antifaschisten kann ich deutlich versichern, auf ihrer Seite zu stehen und jederzeit zu einer Zusammenarbeit mit ihnen bereit zu sein.“
So viel zur VVN/BdA.
Wir diskutieren derzeit, ob wir uns am 15. April an der Veranstaltung beteiligen werden, um uns mit eigenen Gedanken einzubringen, damit ein ganzheitliches Geschichtsbild vermittelt wird.
Mit freundlichen Grüßen
NPD Landesverband Hamburg
Tag der deutschen Arbeit 2012
Raus aus dem Euro!
Tag der deutschen Zukunft 2012
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Parteiprogramm der NPD
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