Sarrazin? – Keiner von uns!


Manche Freunde der nationalen Politik halten den ehemaligen Bundesbank-Bonzen Sarrazin, der letzten Herbst ein trocknes Buch mit Jahrzehnte alten Fakten herausgebracht hatte, nach wie vor für einen gradlinigen Menschen, den man umwerben müßte. Das Gegenteil ist der Fall! Thilo Sarrazin war jahrelang Finanzsenator in der Pleitestadt Berlin. Eine kluge wirtschaftliche Handlung, die ihn über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht und die die Stadt Berlin weit nach vorne gebracht hätte, ist aus dieser Zeit nicht bekannt. Er verwaltete die Einnahmen der Stadt Berlin im Sinne seiner Auftraggeber, deren größter Teil der Bundesfinanzausgleich ist, eine Zahlung, die finanziell klug agierende Bundesländer angespart hatten und die sie notgedrungen an den sozialistischen Pleitehaushalt in Berlin und andere rote bundestaatliche Experimente auszahlen müssen. Der kleinere Teil der Finanzen, den Sarrazin in seiner Zeit als Finanzsenator verwaltete, waren Steuern aus der gerade so überlebenden Restindustrie, die der sozialistische Stadtstaat mit seinen kommunistischen Flausen noch nicht vergrault hatte, und der Tourismus.
Heute ist Sarrazin ein sechsundsechzigjähriger, gutsituierter Parteibonze der SPD, der einen Großteil seiner richtigen Aussagen in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ ohne Not abmilderte, damit er in der deutschenfeindlichen SPD bleiben darf. Seine Aussage, daß er es gar nicht so schlimm findet, wenn die Deutschen ausdünnt werden, wird von keinem beanstandet. Ein Musterbeispiel eines wohlsaturierten BRD-Parteipolitikers und garantiert kein Vorbild. Er stellt nur noch einmal in aller Deutlichkeit klar, auf wessen Seite er steht.


Sarrazins herablassendene Rechnereien, ob Sozialhilfeempfänger mit dem Armengeld Hartz IV auskommen können oder nicht, zeigen klar auf, wie weit der feine Herr von der Wirklichkeit tausender Deutscher entfernt ist, die immer mehr werden, dank der Drahtziehern, die hinter Sarrazin stehen. Daß Hartz IV-Empfänger im Winter lieber Pullover anziehen sollen, statt zu heizen, findet Herr Sarrazin auch völlig in Ordnung. Zynismus pur, um das noch arbeitende Restvolk gegen die Arbeitslosen aufzuhetzen.


Als Sarrazin dann auch noch vor kurzem gegen die NPD klagte und eine einstweilige Verfügung gegen die NPD erwirkte, war auch dem Letzten klar: Sarrazin, einer von uns? Nie im Leben!


(ts/hh)






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