Hamburger Polizei bezieht einseitig Stellung


In einer Pressemitteilung vom 15.03. nimmt die Hamburger Polizei Stellung zu dem am 28.03.  stattfindendem Zweitliga-Spiel des FC St. Pauli gegen Hansa Rostock. Wie dort richtig geschrieben wird, kam es in der Vergangenheit seitens der Fußballanhänger beider Vereine immer wieder zu Gewalttätigkeiten, die nicht nur massive Polizeipräsenz erforderlich machten, sondern auch Gefahren für Leib und Leben sowie von Sachwerten darstellten. Vom nächsten Satz an  wird aber die Gewalt nur noch den Rostockern zugeschrieben.

Bericht: Anhänger des FC Hansa Rostock fallen bis in die jüngste Zeit bei Heim- und Auswärtsspielen durch besonders ausgeprägte Gewaltbereitschaft auf. Dabei sind Angriffe auf “gegnerische” Fans und auch zunehmend auf Polizeibeamte die Regel.

Die Annahme, daß St. Pauli-Anhänger friedliebend und gewaltfrei sind, wird zwar gern nach außen dargestellt, entspricht aber nicht den Tatsachen. Oftmals sind Anhänger dieses Vereins bei Ausschreitungen beteiligt, wenn es gegen Vereine aus Mitteldeutschend geht. St. Pauli-Anhänger, die sich gern als politisch „links“ ansehen,  bekannt dafür der Aufkleber „St. Pauli-Fans gegen rechts“, beteiligen sich auch häufig an gewalttätigen Aktionen der linksautonomen Szene. Im vergangen Jahr konnte man in einem Bericht nach dem Spiel St. Pauli – Rostock zum Beispiel lesen:

“‘Wir hatten es unter anderem mit massiven Steinwürfen aus beiden Lagern zu tun‘, sagte eine Polizeisprecherin nach dem Spiel. Einen Anhänger von St. Pauli habe die Polizei schon am Hamburger Hauptbahnhof festgesetzt, er habe einen Rostocker Fan mit einer Gaswaffe bedroht. Nach dem Spiel stifteten beim Abmarsch der Hansa-Fans Hamburger Randalierer mit Feuerwerkskörpern und Flaschen Unruhe. Erneut setzte die Polizei Wasserwerfer ein, um Schlimmeres zu verhindern. Ausgerechnet vor einer Tankstelle hatten sich etwa 500 Hamburger versammelt, um den von der Polizei eskortierten Abmarsch der Rostocker Fans zu blockieren. Kurz darauf flogen zahlreiche Feuerwerkskörper, nach Augenzeugenberichten wurden mehrfach brennende Gegenstände auf das Tankstellengebäude geschleudert. ‚Alles, was sich bewegen ließ, war auf der Straße verteilt – von Müllcontainern bis zu herausgerissenen Gehwegplatten‘, sagte die Polizeisprecherin. ‚Die beiden Fangruppen sind so verfeindet, daß sie nur noch rot sehen.‘ “

Auch von Rostocker Anhängern geht teilweise Gewalt aus, aber eine einseitige Berichterstattung, hier die netten St. Pauli-Fans, politisch links-alternativ  und da die bösen Rechten aus dem Osten, ist falsch und wird den Tatsachen nicht gerecht.





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