Türkenlobby für Schulreform
Der Vorsitzende des türkischen Elternbundes, Serdar Bozkurt, bezieht klar Stellung für die Schulreform. Er fordert die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems, noch stärkere Förderung ausländischer Schüler und muttersprachlichen Unterricht. Er möchte, daß die Schüler noch länger als sechs Jahre gemeinsam lernen. Zudem agiert er gegen den Volksentscheid der Initiative „Wir wollen lernen“, da bei dem Volksentscheid Ausländer nicht wahlberechtigt sind. Unterstützung erfährt er hier durch die interkulturelle Elterninitiative und die armenische Boxerin Susi Kentikian. Die Damen und Herren Migranten scheinen aufgrund mangelhaften Sprachverständnisses den Sinn des Wortes Volksentscheid nicht erfaßt zu haben und belegen mit ihrer ethnischen Klientelpolitik, welche Ziele hinter der Primarschule stehen. So sind die Befürworter zumeist Ausländer oder Alt-68er, die mißbilligen, daß bei einer leistungsbezogenen Differenzierung in einem dreigliedrigen Schulsystem Migranten überproportional Hauptschulen besuchen. Besonders der Stadtteil Wilhelmsburg belegt diese These. Hier gehen 89 Prozent der Schüler ab der 5.Klasse auf Gesamtschulen. Dort werden als regionale Besonderheit bis zur Jahrgangsstufe 9 undifferenziert Haupt- Real- und Gymnasialschüler zusammen unterrichtet. Das verheerende Ergebnis sind 23 Prozent Schulabgänger ohne Hauptschulabschluß bei lediglich 14 Prozent Abiturienten. Die grünalternative Irrlehre der Primarschule ist an der heterogenen Schülerstruktur gescheitert. Wie soll ein Lehrer den Unterricht gestalten, wenn die Bandbreite der Schülerschaft innerhalb einer Klasse vom wohlerzogenen und leistungsbereiten Oberschichtkind, über gutwillige und fleißige Arbeiterkinder, über „Nix verstehen“-Kopftücher bis zu Sinti und Roma reicht? Das Ergebnis bekommen wir bei den sogenannten PISA-Studien präsentiert, bei der die linksliberalen und multiethnischen Stadtstaaten Bremen und Hamburg regelmäßig die letzten Plätze belegen. Spitzenreiter ist hier das NPD-Kernland Sachsen. Bereits ein Ausländeranteil von über 20 Prozent führt dazu, daß der Lernerfolg der ganzen Klasse um 50 Prozent reduziert wird. Deshalb fordert die NPD, daß ab diesem Quorum besondere Klassen für Ausländer eingerichtet werden, um den restlichen 80 Prozent die Zukunft nicht zu verbauen. In Hamburg ist die Situation so, daß 48,5 Prozent der einzuschulenden Kinder aus Ausländerfamilien kommen, ein Scheitern der Primarschule ist also vorprogrammiert.
Die NPD empfiehlt bei dem kommenden Volksentscheid im Sommer für den Antrag der Initiative „ Wir wollen lernen“ zu stimmen!
Kundgebung in Berlin
3.Oktober 1990 – Vom Regen in die Traufe!
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